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Cake day: March 28th, 2025

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  • Historically it‘s exactly that incompatibility of both concepts that created a tension from which certain progress has been born. It‘s fundamental to our evolution as societies. It‘s only times when extremism takes over that either becomes destructive. And it doesn‘t really matter on which side you look - Religion only has a longer record of precedent.

    Much of the hatred we saw throught the 19th and 20th centuries though was based on a fundamentally materialist framework. Nazis really thought they were up to something, they could scientifically prove their point and offer the „pragmatic“ solution. To themselves they were utilitarian. Racist ideology does the same. In hindsight it‘s all a big fuss - a net of false assumptions, flawed methodology and manifestation of biases. For the people living during the time it was science.

    You see, my point is: It‘s not so much about religion or science, it‘s about trying to control narratives - to utilize them, to weaponize them against deviants. Science has learnt from that - at least a big part of it - even some religious institutions learnt from it. But that doesn‘t stop people from doing what they feel is their nature.


  • Love each other. Love god. Both are about loving God‘s creation - if you‘re into that kind of stuff.

    That‘s the main quest in christianity - and as far as I‘m aware in all other religions. So „dismissing Climate change concerns“ because you don‘t want to trust people who are knowledgable about the matter, at least from my agnostic point of view, is about as contrary to those beliefs as it can get. Because you‘re so superstitious that you can‘t acknowledge the fact you might be biased, you might be uninformed, you don‘t understand, that you simply assume everyone else must be stupid or evil.

    That guy they pretend to love so much is said to have said: „ Why do you look at the speck of sawdust in your brother’s eye and pay no attention to the plank in your own eye?“.

    But they comfortably leave out all the parts in the Bible that are purely about self-reflection, self-awareness and self-knowledge.





  • Lesen braucht Muße, Raum und oft auch Langeweile. Unsere heutige Welt hat davon zu wenig - im übrigen auch und gerade in der Schule, da Didaktik häufig auf das genaue Gegenteil davon setzt: möglichst hohe Aktivierung zu jedem Zeitpunkt des Unterrichtsgeschehens, permanentes Bombardement mit äußeren Reizen durch wuselige Klassen und verhaltenskreative Mitschüler - permanente verbale und nonverbale Kommunikation und Bildungstrends, die das ganze auch noch befeuern (Stichwort: “Digitalisierung” um der Digitalisierung Willen). Lesen ist ja nicht nur Konversion von Graphem zu Phonem, sondern Dekodierung von Bedeutung aus Text, das erfordert Training, welches Aufmerksamkeit erfordert, welche Ruhe erfordert.

    Man könnte jetzt unken, dass Schule tatsächlich der wahrscheinlich schlechteste Ort ist, um zu Lesen bzw. Lesen zu lernen.

    Um’s kurz zu fassen: Wir beobachten immernoch, dass Schüler besonders Lesekompetent sind, wenn sie schon früh und regelmäßig mit gelesenem Text Berührung haben - nämlich bei den Eltern/Großeltern, meistens zu den ruhigeren Tageszeiten - etwa beim Schlafengehen. Vorlesen in ruhiger und entspannter Atmosphäre hilft ungemein, das Arbeitsgedächtnis zu trainieren mit Sprache umzugehen. Da ist es erstmal sekundär, ob das selbst gelesen oder vorgelesen wird. Wenn ich es gewohnt bin, jeden Abend 'ne Geschichte zu hören und nur auf Grundlage der Sprache Inhalte zu memorieren, hilft das unfassbar beim Aufbau von Lesekompetenz. Auf der Gegenseite hab ich halt zunehemnd viele Schüler, bei denen gar nicht gelesen und wo auch keine Geschichten erzählt werden - weder auf Deutsch noch - bei Kinder mit fremdsprachlichem Elternhaus - in der Sprache, die zu Hause gesprochen wird. Genau diese Kids haben schon enorme Schwierigkeiten sich an das zu erinnern, was in einem einzelnen Satz steht.



  • Mein kleiner take dazu, da ich selbst unterrichte (Deutsch, Geschichte, Informatik):

    Ja, die Kids können das heute oft (!) nicht mehr - an und für sich wäre das nicht-lesen-können analoger Uhren auch kein Untergang, da sie sowohl im privaten Gebrauch, als auch in der Öffentlichkeit zunehmend verschwinden.

    ABER - und da kommt jetzt der Deutschlehrer raus: Unsere Sprache kennt viele Arten, Uhrzeiten auszudrücken - und die meisten in der gesprochenen Alltagssprache gebräuchlichen Ausdrucksweisen konzeptualisieren irgendwo das Ziffernblatt. Jetzt hab ich in meinen Klassen Kinder sitzen, die z.B. nicht verstehen, was gemeint ist, wenn man ihnen sagt, dass man sich um “Halb 9” trifft - oder eben um “fünf nach halb 9”. In den obskuren Regionen, die Zeitpunkte bzw. Zeiträume mit Bezeichnungen wie “Dreiviertel Sieben” angeben, wird das ganze noch offensichtlicher. Klar - für die reine Uhrzeit würde es reichen zu sagen “Es ist Zehn Uhr Fünfunddreißig” aber darum gehts nicht. Die Kommunikation wird beeinträchtigt und damit die Fähigkeit, sich auszutauschen.

    Mit dem Verlust dieser kommunikativen Fähigkeit, welche maßgeblich darauf aufbaut, dass man den Aufbau eines Ziffernblatts versteht, geht auch eine ganze Reihe weiterer hilfreicher Konzepte verloren - z.B. in der Mathematik. Ich z.B. visualisiere mir den Bruch 3/4 immernoch mit einem Dreiviertelkreis, das so kommunizieren zu können, vereinfacht tatsächlich die Zugänge zu bestimmten mathematischen, naturwissenschaftlichen oder informatischen Konzepten - es nicht zu können, macht das Leben schwerer.

    In Kombination mit der immer stärker zurückgehenden Lesekompetenz - die m.M.n in direktem Zusammenhang mit einer abnehmenden Leistung des Arbeitsgedächtnisses steht (was wieder ganz andere Methodik benötigt als die bloße Lese-Lern-Methodik, mit der wir immer wieder gegen die Wand laufen) - schaffen wir gerade das Fundament für eine Kohorte an Kindern und Jugendlichen, die gerade in der Welt, wie wir sie bauen, immense Probleme haben werden, sich zu orientieren und mit alltäglichen Dingen klarzukommen.


  • Wenn man auf ein Auto angewiesen ist, ist das einfach die beste Option.

    Ich verstehe jeden, der sagt, die Anschaffungskosten sind zu hoch - hat nicht jeder die Kohle. Verstehe aber Leute nicht, die es sich leisten können und für die es praktikabel ist, aber aus rein ideologischen Gründen nen Verbrenner kaufen. Hab solche Kandidaten im Freundeskreis und Frage mich immer, ob sie gerne Geld wegschmeißen.

    Anyways, wir haben jetzt ein von zwei Autos elektrisch und obwohl die größere Karre besser ausgestattet ist und vielleicht auch etwas gemütlicher fahre ich das E-Auto lieber, allein schon, weil es so schön leise ist und weil Überholvorgänge trotz Limitierung bei 135km/h so schnell erledigt sind.




  • Du machst das richtig. Wenn du keine Störgeräusche hast, brauchst du keinen externen DAC. Die meisten Mainboard-DACs sind gut genug - die Chips die da drauf sitzen teilw. identisch mit denen in den teuren Geräten.

    Wenn man doch Störgeräusche hat: Apple USB-C -> 3.5mm Adapter. Mehr DAC braucht niemand. Der Verstärkerteil da drin schafft auch 250 Ohm-Kopfhörer, insofern sie nicht brutal ineffizient sind.

    Einen Verstärker braucht man auch nur, wenn’s sonst nicht laut genug wird - oder weil man auf den physischen Lautstärkeregler steht. Das ist der Grund, aus dem ich einen habe.


  • Wir sind an dem Punkt, wo das für die Lehrenden das kleinere Problem ist - für die Lernenden dagegen das viel größere.

    Unseren Schülern fehlen grundlegendste Fähigkeiten im Umgang mit PCs - woher sollten sie die auch haben? Die haben zu 75% sowas gar nicht mehr im Haus. Smartphone und - wenn sie es denn mal laden - das iPad, das sie von der Schule haben, sind da die einzigen Computer im Haushalt. Die lernen nicht mehr die Grundlagen, die es bräuchte, um produktiv zu arbeiten. Das müssen wir ihnen heute sehr kleinschrittig beibringen.

    Wir haben die Vorkenntnisse eines Senioren-PC-Kurses an der VHS in den frühen 2000ern gepaart mit der TikTok-zersägten Aufmerksamkeitsspanne moderner Kids.

    Ich bin jetzt schon die dritte Woche dran, meinen Kids zu vermitteln, wie sie Ordner und Dateien erstellen und wiederfinden können. Es ist nicht einfach. Von irgendwelchem KI-Zeug, das über unreflektiertes reingehacke von Prompts mit darauffolgender unreflektierter Übernahme der Ergebnisse hinaus geht, sind wir Äonen entfernt.

    Also ja, bedingte Zustimmung zu dem Artikel: Sehr viel Bullshit da drin und wenn man sich anhört, was unsere Bildungspolitiker zu dem Thema sonst so absondern, rollt’s dir die Fußnägel hoch. Aber das ist nichts neues - muss auch immer ein bisschen lachen, wenn ich höre, was man sich unter Kollegen, Schulleitungen und Ministerialbeamten so unter dem Fach “Informatik” vorstellt, das jeder gepusht haben will - von dem er aber was völlig falsches erwartet.



  • Absolut erwartbar.

    Inzwischen sind BEV so oft anzutreffen, dass es den meisten potenziellen Käufern problemlos möglich ist, sich mit Fahrern zu unterhalten oder selbst mal einzusteigen und zu fahren. Das beseitigt meist die Zweifel sehr zügig. War bei mir nicht anders. Wir mussten dieses Jahr ein neues Auto kaufen, da das alte sehr unerwartet das Zeitliche gesegnet hat. Wurde dann erstmal nur aus Vernunft, weil es günstig war (<10.000€ mit weniger als 70tkm) eine ZOE ZE50 R110 von 2022 mit Kaufbatterie (52kWh). Dass es kein Neuwagen wurde lag daran, dass die interessanten Modelle erst später verfügbar sein würden - und natürlich der unschlagbar niedrige Preis für den Gebrauchten.

    War mein Erstkontakt mit E-Autos und das mit einem, trotz Facelift, ja doch zu dem Zeitpunkt schon älteren Modell, das noch nichtmal die Topausstattung hat - z.B. kein CCS, keine Sitzheizung, nur das kleine Display … - danach war mir sehr schnell klar, dass daran eigentlich kein Weg vorbeiführt. Es ist einfach objektiv die bessere Technik.Es fährt sich entspannter. Man bekommt mehr Auto mit dem Benefit weniger Sorgen zu haben: die nächste Wartung sieht z.B. routinemäßig nur den Austausch des Passagierraumreinluftfilters vor.

    Als dann die zweite Kiste drei Monate später kaputtging wurde der Ersatz dafür wieder ein gebrauchter Verbrenner, weil kein Budget mehr übrig und weil Leasing nicht in Frage kommt (zwei Kinder…) - aber auch hier ist klar, dass der in 7-8 Jahren, die ich ihn fahren will, von einem BEV abgelöst werden wird.

    Vielleicht dann ein gebrauchter Astra E, ein id.4 oder was auch immer dann am Gebrauchtmarkt gerade gut verfügbar sein wird. Unsere Anforderungen erfüllen die alle jetzt schon: Platz für 4 Menschen, 4 Koffer, ggf. mal Dachbox und Reichweite 350-450km mit Schnelllademöglichkeit.